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Ess-Störungen |
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Was sind Ess-Störungen?Ess-Störungen haben in den letzten Jahren besorgniserregend zugenommen und gehören heute zu den häufigsten psychischen Erkrankungen des Jugendalters. Betroffen sind vor allem Mädchen und junge Frauen im Alter von etwa 12 bis 25 Jahren; es wird geschätzt, dass bis zu fünf Prozent dieser Altersgruppe an Ess-Störungen leiden. Inzwischen gibt es aber auch eine nicht unerhebliche Anzahl an jungen Männern, die an Ess-Störungen erkranken. Schönheitsideale, Schlankheitswahn sowie Diäten werden verantwortlich gemacht für die Zunahme von Magersucht, Bulimie oder der Binge Eating Störung. Doch hinter einer Ess-Störung steckt mehr. Eine Ess-Störung wird nie freiwillig gewählt. Sie ist ein unglücklicher Lösungsversuch, um mit schweren Konflikten, belastenden Situationen und Gefühlen fertig zu werden. Doch der Lösungsversuch wird zunehmend zum Problem. Denn hinter jeder Ess-Störung verbirgt sich ein emotionaler Hunger, der mit noch so viel physischer Nahrung nicht gestillt werden kann. Umso wichtiger ist es, Ess-Störungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um den Teufelskreis aus Essen/ Hungern oder Erbrechen zu durchbrechen und sich gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Hunger zu machen. Wann brauche ich Hilfe?Die Frage, ob jemand wirklich an einer Ess-Störung leidet ist zunächst schwer zu beantworten, denn die Grenzen sind oft fließend. Es gibt feste Diagnosekriterien für Ess-Störungen, nach denen beurteilt wird, ob jemand an einer Magersucht, Bulimie oder Ess-Sucht leidet. Wichtiger ist aber zunächst Dein Bauchgefühl, das Du sehr ernst nehmen solltest. Nachdenklich sollte Dich stimmen, wenn
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